oekoplus - Freiburg
Freitag, 27. März 2015
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Riesenflohmarkt in der Rothaus Arena Freiburg
(c) SüMa Maier Messen Märkte und Events GmbH
 
Riesenflohmarkt in der Rothaus Arena Freiburg
Hier ist für jeden Geldbeutel das Richtige dabei!

Am Freitag und Samstag, 27. und 28. März 2015, findet in der Freiburger Rothaus Arena der beliebte Riesenflohmarkt statt. Rund 200 Aussteller bieten von Antiquitäten, Möbelstücke, Schmuck, Uhren bis hin zu Sammlerwaren und ausgesuchte Raritäten ein abwechslungsreiches Sortiment an. Trödlern, Feilschern und Schnäppchenjägern wird ein kurzweiliger Besuch in der Messehalle geboten. Hier können sie ihrer Leidenschaft frönen und beim Streifzug durch die Halle mit ein wenig Glück den einen oder anderen Schatz ergattern. Denn hier findet sich für jeden Geldbeutel das Richtige und die Aussteller geben gerne Auskunft über jedes der unzähligen Prachtstücke.
Die Öffnungszeiten sind Freitag von 14 bis 20 Uhr und am Samstag von 9 bis 17 Uhr. Für die Besucher stehen ausreichend kostenlose Parkplätze am Messegelände zur Verfügung. Für die Bewirtung ist gesorgt.

Weitere Informationen und andere Flohmarkt-Termine erhalten Interessierte bei dem Veranstalter SüMa Maier GmbH unter Telefon 07623-741920 oder im Internet unter www.suema-maier.de
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Große Fessenheim-Demo am 26. April 2015 beim AKW
 
Große Fessenheim-Demo am 26. April 2015 beim AKW
Tschernobyl und Fukushima mahnen!

Grenzüberschreitendes Aktionsbündnis "Fessenheim stilllegen. JETZT!"

Programm:

Sonntag, 26.4.2015 (Tschernobyltag): Treff am AKW zur Großkundgebung

Anfahrt über Breisach, Neuenburg oder über die neue (kleine) Rheinbrücke bei Hartheim
Info- und Verpflegungsstände beim Maison de l`Energie

ab 11.15 Uhr: Vorprogramm mit Trommeln, Liedern und Musik
11.45 Uhr: Begrüßung
12.00 Uhr: Ansprachen von RednerInnen aus F, CH und D
13.15 Uhr: Start der LäuferInnen in Richtung Schwarzwald und nach Schönau
„Lauf für das Leben“, Info: www.von-fessenheim-nach-schoenau.de
Danach: Trinationales Kulturprogramm und Ende der Kundgebung

Demoaufruf:

Warum noch zu ner Fessenheim-Demo, wenn die alte Kiste doch im Jahr 2017 abgeschaltet wird?

Der französische Staatspräsident Hollande hatte im Wahlkampf versprochen, das altersschwache AKW Fessenheim im Jahr 2016 abzuschalten, doch jetzt redet er von einer Abschaltung erst im Wahljahr 2017...
Der in Frankreich immer mitregierende Atomkonzern EDF nutzt seine Macht und versucht, die Abschaltung des ältesten AKW Frankreichs zu verhindern. Die EDF fürchtet einen Dominoeffekt, bei dem zuerst Fessenheim, dann Cattenom und später andere AKW gekippt werden, und sie setzt mit allen Mitteln der Macht auf eine andere, „konservative“, atomfreundliche Regierung.
Wenn Herr Hollande erst in den Wochen vor der nächsten Wahl das AKW abstellt und eine Nachfolgeregierung dreht den Schalter einfach wieder um, dann nützt das den Menschen am Oberrhein nichts.

1 Million Menschen leben im 30-km-Radius um Fessenheim - sie sind extrem gefährdet.

Die Nutzung der Atomenergie in Fessenheim ist eine Gefahr für alle Menschen auf beiden Seiten des Rheins, insbesondere weil das älteste AKW Frankreichs mit seinen rissigen Reaktordruckgefäßen schlecht gesichert in einem Erdbebengebiet liegt. Die jetzt bekanntgewordenen 16.000 Risse im belgischen AKW Doel verstärken unsere Sorgen. Ein Dammbruch am höher liegenden Rheinkanal könnte das Kraftwerk überfluten. Die außen liegenden, kaum geschützten "Abklingbecken" mit den abgebrannten, hochradioaktiven Brennelementen sind eine gefährliche Schwachstelle. Das Fundament der Anlage ist trotz der teuren, von deutschen EnBW-Kunden mitfinanzierten „Nachrüstung“ im internationalen Vergleich viel zu dünn. Die ständige radioaktive und thermische Verschmutzung des Rheins und der Umwelt ist ein Skandal. Im „Normalbetrieb“ gibt das AKW Fessenheim über den Schornstein und das Abwasser ständig krebserzeugende Radioaktivität an die Umwelt ab (und der Wind weht meist Richtung Südbaden...) und es erzeugt giftigen Atommüll, der eine Million Jahre sicher gelagert werden muss. Im Katastrophenfall wäre das Grundwasser der Oberrheinebene und der Rhein bis zur Mündung verseucht.

Die Folgen eines schweren Unfalls oder eines Terroranschlages auf das AKW Fessenheim für Sie:

Nehmen Sie einen Zirkel und ziehen Sie einen Kreis von ca. 300 Kilometer Durchmesser um das AKW. Wenn Sie in diesem Kreis wohnen und es zu einer Katastrophe kommt, die unwahrscheinlich ist und die dennoch morgen schon eintreten kann, wenn ein Teil des radioaktiven "Inventars" des AKW austritt und der Wind in Richtung Ihres Wohnortes weht, dann werden Sie diese Ihre Heimat, mit allem, was Sie in Jahrzehnten mühevoll aufgebaut haben, schnell und endgültig verlassen müssen und froh sein, einfach nur zu überleben.

Grenzüberschreitendes Aktionsbündnis "Fessenheim stilllegen. JETZT!"
 
 


Karlsruhe: Frühling lässt sein blaues Band...
Es grünt und blüht im Zoologischen Stadtgarten. Foto: Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Frühling lässt sein blaues Band...
Tausende Frühjahrsblüher vor allem im Zoologischen Stadtgarten

Wer denkt nicht an Eduard Mörikes Gedicht "Frühling lässt sein blaues Band...", wenn er dieser Tage durch die städtischen Grünanlagen schlendert? Überall grünt und blüht es - und zwar nicht nur blau. Ein bunter Blütenflor erfreut das Auge. Dafür haben die städtischen Gärtnerinnen und Gärtner schon im letzten Oktober manchen Tropfen Schweiß vergossen. Immerhin 64.000 Stiefmütterchen, Gänseblümchen, Goldlack und Vergissmeinnicht wurden in die Wechselflorbeete des Zoologischen Stadtgartens gesetzt. Jetzt drängen sie mit Macht an die Oberfläche - und verströmen bei warmer Witterung einen intensiven Duft.

Auch viele andere Frühjahrsblüher wie Krokusse, Narzissen oder Hyazinthen gilt es zu entdecken. Schon jetzt lädt daher die Blütenpracht vor allem im Zoologischen Stadtgarten zum Osterspaziergang. Nach den ersten warmen Tagen entwickeln sich die Frühjahrsblüher in den Beeten rasant.

Besonders stolz ist man beim Gartenbauamt auf die Karlsruher Blume schlechthin, die Tulpe: Für die diesjährige Tulpenblüte haben die Gärtnerinnen und Gärtner allein im Zoologischen Stadtgarten etwa 31.000 Tulpenzwiebelen in den herbstlichen Boden gesteckt. Und zwar verschiedene Sorten: frühe und späte, einfache und gefüllte, lilienblütige und gefranste oder auch Papageientulpen. Manchmal sind sie Ton in Ton gepflanzt, manchmal aber auch kontrastreich nebeneinander angeordnet. Stadtgründer und Tulpenfreund Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach hatte sich vor 300 Jahren an den vielen unterschiedlichen Tulpen nicht satt sehen können.

Die Gondoletta auf den Seen im Zoologischen Stadtgarten nimmt pünktlich zu den Ostertagen ihren Dienst auf und führt ab Karfreitag, 3. April, an Pflanzen und Tieren im Zoologischen Stadtgarten vorbei. Dann gibt sie auch den Blick frei auf die renovierte Seebühne. Denn die Erneuerungsarbeiten dort sollen demnächst abgeschlossen sein. Dann ist wieder Platz für ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm. Von Mai bis September treten an Sonn- und Feiertagen jeweils vor- und nachmittags verschiedene Musikgruppen auf. Das Programm an den Montagen reicht von der Folklore bis zum Varieté.
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Karlsruhe: 626 Bäume für Stadtbild und -klima
Gartenbauamt legt Bilanz 2014/15 vor: Fast jede zweite Pflanzung neu

Karlsruhe hat weiter dafür gesorgt, die Selbst- und Außenwahrnehmung als grüne Stadt zu bewahren. Um insgesamt 626 Bäume hat das Gartenbauamt seiner Bilanz zufolge die Flora der Fächerstadt in der vergangenen Pflanzperiode von Herbst 2014 bis zum nahenden Frühjahr 2015 ergänzt und bereichert. Schwerpunktzonen waren Westen, Osten und Südwesten. Mit 456 verschiedenen Exemplaren wurde das Gros im Herbst gesetzt, weil dieser die besseren Voraussetzungen für das Anwachsen und Gedeihen der pflanzlichen Neubürger bietet. Insbesondere die hinreichende Feuchtigkeitsversorgung im Winter kommt den Jungbäumen zugute, die in dieser frühen Phase von den Mitarbeitern aber ohnehin noch intensiv bewässert werden. Damit einmal stattliche Bäume Stadtbild und -klima, dies auch in Anbetracht der erwarteten Erwärmung mit sehr heißen Sommern, wohltuend verschönern und verbessern können.

Hauptsächlich Ahörner, Linden und Kirschen
Am häufigsten fiel die Wahl auf Ahornbäume: 111 von ihnen begrünen nun die Stadt. Es folgen Linden mit 85 und Kirschbäume mit 82 Exemplaren. Tatsächlich zum Bestand hinzugekommen über Neubaumaßnahmen sind insgesamt 276 Bäume, während 350 einen jeweiligen Ersatz für Schadbäume darstellen, die aus Sicherheitsgründen hatten gefällt werden müssen - hauptsächlich, um Passanten und sonstige Verkehrsteilnehmer vor herabfallenden Ästen oder gar umstürzenden Bäumen zu schützen.

Die Maßnahmen im Einzelnen: Nach ihrem Umbau erhielt die Mühlburger Lameystraße 18 neue Linden. In Knielingen wurden die alten Kirschbäume in der Saarlandstraße durch neue ersetzt. Damit sie ein gutes Wurzelwerk ausbilden, sich prächtig entwickeln, wurden die geschützten Baumscheiben am Boden komplett erneuert und neues Baumsubstrat in die Pflanzgruben eingebaut. Mit dem Gleisumbau in der Mannheimer Straße in Rintheim ging die Pflanzung von 42 neuen Hainbuchen einher. Der größte Teil sind zusätzliche Bäume, die auch über ihre ausladenden Kronen den Straßenraum aufwerten sollen.

Neue Bäume für neue Schulgebäude
In der Südweststadt ist die Fertigstellung des Grünzuges beim ZKM fast abgeschlossen. Er umfasst nun unter anderem zwei Bauminseln auf der neuen Tiefgarage an der Gartenstraße - wie alle, dem Gesamtkonzept folgend, mit Hopfenbuche und mittelkroniger Esche versehen. Zudem bekam der Schulhof der Neureuter Waldschule nach Um- und Neubau sieben Kiefern, um den bewusst waldartigen Charakter des Geländes zu ergänzen. Sein attraktives und angenehmes Flair hat der Hof des Erweiterungsbaus des Fichte-Gymnasiums in der Sophienstraße nicht zuletzt vier dornenlosen Gleditschien und einer Koelreuteria zu verdanken.
 
 


Erster „Urbos 100“ in Freiburg vorgestellt
Urbos 100 / Foto: VAG
 
Erster „Urbos 100“ in Freiburg vorgestellt
Linieneinsatz ab Mitte des Jahres

Fast genau zwei Jahre nach der Unterzeichnung des Vertrags zwischen der Freiburger Verkehrs AG (VAG) und dem spanischen Hersteller „Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles“ (CAF) über den Kauf von 12 Stadtbahnfahrzeugen für die VAG ist in der Nacht vom 16. auf den 17. März das erste Fahrzeug angeliefert worden. Die neuen Fahrzeuge werden wegen anstehender Netzerweiterungen und zur Modernisierung des Fahrzeugparks benötigt. Der Auftrag an CAF erfolgte nach einer europaweiten Ausschreibung, an der sich mehrere Hersteller beteiligt hatten. Über den genauen Kaufpreis, der neben den Fahrzeugen auch Ersatzteile sowie ein Servicepaket beinhaltet, wurde Stillschweigen vereinbart. Er liegt jedoch unter 40 Millionen Euro.

In den nächsten Wochen werden insgesamt sechs Fahrzeuge angeliefert. Die zweite Charge von weiteren sechs Fahrzeugen kommt im zweiten Quartal 2017. Mit einem Linieneinsatz ist ab Mitte des Jahres zu rechnen.

Die zwölf neuen Fahrzeuge werden die Betriebsnummern 301 – 312 erhalten.

VAG Vorstand Stephan Bartosch erläuterte bei der Vorstellung des ersten Fahrzeugs vor Medienvertretern, dass die VAG mit dem Urbos 100 ein modernes und vor allem für unsere Bedürfnisse passendes Fahrzeug gekauft habe, welches sich bereits in vielen europäischen Städten erfolgreich im Einsatz bewährt hat. „Dank der neuen Fahrzeuge, die zu 100 Prozent niederflurig sind, können wir den Service für mobilitätseingeschränkte Personen nochmals verbessern und den Einsatz von Hochflurfahrzeugen weiter verringern.“ Bartosch erinnerte auch daran, dass sich mit den 42 Meter langen Wagen auch die Fahrgastkapazität der VAG Flotte erhöht.

Das Fahrzeug
Die Straßenbahnen tragen den Namen Urbos. Der Typ Urbos 1 wurde 2004 erstmals ausgeliefert. Seitdem wurde das Fahrzeug ständig weiterentwickelt. Seit 2010 wird die Version gefertigt, welche auch in Freiburg zum Einsatz kommt.
Die Fahrzeuge sind zu 100 Prozent in Niederflurtechnologie ausgeführt. Innerhalb des Fahrzeugs sind keine Stufen vorhanden.
Das 7-teilige Multigelenkfahrzeug, das an beiden Enden Fahrerstände aufweist („Zweirichtungsfahrzeug“) ist mit knapp 42 Metern Länge so lang wie die Combinos. Drei der vier Fahrwerke sind angetrieben, und verfügen über eine elektrische Gesamtleistung von rund 720 kW. Das vierte Fahrwerk ist nicht angetrieben, hat jedoch ein aktives Bremssystem.
An jeder Wagenseite befinden sich 5 Doppeltüren mit einer Durchgangsbreite von über 1,30 m sowie eine Einzeltür. Das Fahrzeug bietet Platz für 241 Fahrgäste und verfügt über 66 +6 Sitzplätze.
Im Fahrzeuginneren befinden sich zwei Multifunktionszonen, die mit 6 Klappsitzen ausgestattet sind. Diese Zonen sind für das Abstellen von Rollstühlen, Rollatoren und Kinderwagen vorgesehen und werden entsprechend gekennzeichnet. Zusätzliche horizontale Haltestangen mit Haltewunschtastern verbessern das Platzangebot. Für den Zustieg mobilitätseingeschränkter Fahrgäste an den wenigen nicht entsprechend ausgebauten Haltestellen in der Innenstadt sind Klapprampen vorhanden. Der Kontakt zum Fahrer kann dort über Türsprechstellen hergestellt werden – ein Novum im Freiburger Fuhrpark.
Zum Schutz der Fußgänger sind sämtliche Aussparungen an der Fahrzeugfront und an den Seiten durchgehend tief verkleidet, außerdem verfügt das Fahrzeug über einen neuartigen Bahnräumer im Frontbereich .

Fahrgastraum
Der Fahrgastraum wird mit modernen Materialien gestaltet, welche auch bei intensiver Nutzung stabil und widerstandsfähig sind und somit eine lange Lebensdauer erreichen können. Die Materialien lassen sich einfach reinigen und Verschleißteile wie zum Beispiel die Sitzbezüge können leicht ausgetauscht werden. Die Haltestangen werden wie bei allen Freiburger Fahrzeugen in Edelstahl ausgeführt. Durch die großen, getönten Fensterflächen gelangt sehr viel Licht in den Innenraum. An der Decke befinden sich zwei durchgehende Lichtbänder, welche auch bei Dunkelheit für eine sehr gute Ausleuchtung des Innenraumes sorgen. Über Sensoren wird die Innenraumbeleuchtung automatisch den Außenlichtverhältnissen angepasst.
Der gesamte Fahrgastraum ist klimatisiert, wobei aus ökologischen Gründen eine gute Entfeuchtung der Luft und nur eine mäßige Temperaturabsenkung realisiert werden. Im Winter sorgen zusätzliche Warmluftheizgeräte für eine gleichmäßige, behagliche Temperatur.
Die Multifunktionsbildschirme versorgen den Fahrgast mit allen erforderlichen Informationen über den Linienverlauf. Zum Schutz unserer Fahrgäste und des Fahrpersonals erhält das Fahrzeug eine Videoanlage. Außerdem befinden sich in jedem Fahrzeug zwei Fahrkartenverkaufsautomaten der neuen Generation, die auch Geldscheine und EC-Karten akzeptiert.

Wagenaufbau
Die tragenden Teile der Wagenkastenmodule bestehen aus unterschiedlichen Materialien. Eingesetzt werden Stahlprofile im Bereich der hochbelasteten Längsträger, Aluminiumprofile und Aluminiumbleche für Querträger, Böden, Türschwellen, Decken und Seitenwände sowie Verbundelemente aus Fiberglas und Phenolharzen mit thermoplastischen Schaumstoffkernen für die Innenraumausstattung.
Die Untergestelle der einzelnen Module sind über Kugelgelenkverbindungen gekoppelt, im Dachbereich sorgen je eine starre und eine flexible Gelenkverbindung für die sichere Kraftübertragung.
Das Fahrzeug wird ein Leergewicht von 53 t aufweisen.

Außendesign
Der Urbos 100 verfügt über ein zeitgemäßes Außendesign ohne dabei aufdringlich zu wirken. Abgerundete Formen ohne überstehende Anbauteile verbessern die Fahrdynamik und vermindern die Fahrgeräusche. Die bisher immer sehr auffälligen, großen Außenspiegel werden durch Kamerasysteme ersetzt, die dem Fahrer eine gute Sicht über die gesamte Längsseite ermöglichen.
In der Grundversion werden die Fahrzeuge in den Freiburger Farben Weiß, Rot und Schwarz ausgeliefert. Die Fahrzeuge können auch problemlos wie bisher mittels Klebefolien als bunte Werbeträger genutzt werden.

Die Firma CAF
CAF ist ein spanischer Hersteller von Schienenfahrzeugen mit Sitz in Beasain im Baskenland. Das Unternehmen ging hervor aus einer Eisenhütte, wurde 1917 als Fabrik zur Herstellung von Waggons neu gegründet und besteht in seiner jetzigen Form seit 1971. Das Produktportfolio reicht vom Hochgeschwindigkeitszug über U-Bahnen und S-Bahnen bis zu den Straßenbahnen. CAF ist international tätig und hat z.B. auch schon U-Bahnen nach Washington D.C. geliefert. Straßenbahnen der Firma CAF verkehren derzeit vor allem in Spanien, Frankreich, Großbritannien und der Türkei. Im letzten Jahr konnte die Fa. CAF unter anderem Straßenbahnen nach Schweden, Estland, Brasilien, Taiwan, USA, Ungarn und Australien verkaufen. In Bezug auf die verkauften Straßenbahnfahrzeuge nimmt CAF derzeit in Europa den 2. Platz ein. Die Lieferung der neuen Straßenbahnen für Freiburg ist der erste Auftrag für CAF in Deutschland.
 
 

Grüner Gockel im Südwesten gestartet
Pfarrerin A. Büchelin und der Grüne Gockel alias K.Stemmer / Foto: G. Hammer
 
Grüner Gockel im Südwesten gestartet
Auftaktgottesdienst im Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindezentrum

Das kirchliche Umweltzertifikat "Grüner Gockel" soll in der Pfarrgemeinde Südwest eingeführt werden. Mit einem Gottesdienst im Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindezentrum in Weingarten wurde am Sonntagnachmittag (15. März) das Startsignal gegeben. Der ehrgeizige Plan ist, dass in der Südwestpfarrei in allen fünf Predigtbezirken zwischen Rieselfeld und Merzhausen (Maria-Magdalena, Dietrich-Bonhoeffer, Melanchthon, Lukas und Johannes) der Grüne Gockel krähen soll. Dazu wird der europäische Öko-Audit-Verfahren EMAS in seiner kirchlichen Variante verwendet.

Ein Umweltteam mit Mitgliedern aus den Predigtbezirken organisiert das Verfahren und führt es durch. Um das Zertifikat zu bekommen, muss zunächst ein Maßnahmenprogramm verabschiedet werden, erläuterte der Umweltbeauftragte der Landeskirche, André Witthöft-Mühlmann. Jetzt schon werden überall in den Gebäuden die Verbrauchsdaten regelmäßig erhoben, dies sei eine gute Grundlage. Die Landeskirche stelle modernste Messgeräte und Bewertungsmethoden zur Verfügung und gebe finanzielle Unterstützung. Die kirchliche Umweltmanagment-Kampagne soll den Energiebedarf reduzieren und den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) deutlich verringern.

In Anwesenheit von den Stadträten Berthold Bock, Karin Seebacher und Walter Krögner, dem landeskirchlichen Umweltbeauftragten André Witthöft-Mühlmann , dem Leiter des Agenda21-Büros Dietrich Limberger , sowie der Leiterin des städtischen Nachhaltigkeitsmanagements Simone Pflaum freute sich Pfarrerin Angelika Büchelin gemeinsam mit Stadtdekan Markus Engelhardt über den gelungenen Auftakt. Auch der "Grüne Gockel" war persönlich erschienen: Knuth Stemmer aus Hochdorf zog sein Gockelkostüm an und sorgte für einen heiter-nachdenklichen Auftritt. „Der Hahn kikerikit immer wieder Weckrufe“, sagt der Grüne Gockel, alias Knuth Stemmer neben der Kanzel stehend. Er verwies auf die biblische Geschichte von Petrus, der Jesus verleugnete ehe der Hahn drei Mal krähte. „Leute passt auf! Von euch wird etwas erwartet“, rief der Grüne Gockel. Gemeinsam mit der Gemeinde wurde das „Grüne Gockel“-Lied gesungen, nach der Melodie „Mein kleiner grüner Kaktus“.

Im Rahmen des Gottesdienstes wurde auch der Pfarrer im Probedienst Sam Il Lee gottesdienstlich eingeführt und gesegnet. Der aus Südkorea stammende Lee ist im Ruhrgebiet groß geworden und übernimmt vor allem in er Lukaskirche (St. Georgen) Vertretungsdienste.
Beim anschließenden Podiumsgespräch begrüßte Stadtdekan Markus Engelhardt sehr, dass das Umweltmanagement innerhalb der Stadtkirche weiter zunimmt. Seit einiger Zeit gibt es eine Mitarbeiterin für Energiemanagement. Im vergangenen Jahr war in Hochdorf das erste Grüne-Gockel-Zertifikat vergeben worden. Innerhalb der Landeskirche tragen bereits mehr als 120 Gemeinden das Siegel.
 
 

 
Manager für die Energiewende im Quartier
Fortbildung für Quartiersmanager trägt erste Früchte
Zweite Runde ab dem 17. April

Freiburg, 13.03.2015: Die Energiewende muss auf Quartiersebene umgesetzt werden. Daher bewilligt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) seit drei Jahren Mittel für die Erstellung energetischer Quartierskonzepte. Zu deren Umsetzung gibt es Fördermittel für die Einstellung qualifizierter Sanierungsmanager. Neun TeilnehmerInnen haben sich 2014 das nötige Know-how in der berufsbegleitenden Fortbildung von fesa e.V. und dem Institut für Fortbildung und Projektmanagement (ifpro) angeeignet. Als kommunale Kümmerer im Quartier, Mitarbeiter von Klimaschutzagenturen und Energieversorgern nutzen sie ihr Wissen für die Energiewende vor Ort. Ab dem 17. April 2015 bieten fesa und ifpro die erfolgreiche Fortbildung nun zum zweiten Mal gemeinsam an.

Klimaschutzmanager Florian Heiselbetz von der Klimaschutz-Agentur im Landkreis Reutlingen hat die Fortbildung zum Quartiersmanager im letzten Jahr absolviert und gerade sein erstes Quartierskonzept für den Landkreis Reutlingen erstellt. "Wir sind auf dem besten Weg in Richtung Umsetzungsphase, in der ich als Sanierungsmanager unterstützen werde", bekräftigt Heiselbetz. "Gerade auch unser gemeinsamer Kurs hat viel dazu beigetragen, solche Projekte zu managen und die Handlungsnotwendigkeiten aufzuzeigen. Im Tagesgeschäft unseres Unternehmens bilden Quartierskonzepte bereits jetzt ein starkes Standbein. Für das neue Jahr konnten nach einem Pilot-Konzept bereits nachfolgenden Quartiere akquiriert werden, in denen mein Team und ich die energetische Sanierung initiieren und betreuen dürfen. Ein toller Erfolg für mich und ein Riesengewinn für unsere Region sowie für den Klimaschutz.“

Praxisnahes Wissen für Stadtteile und Gemeinden
In fünf Modulen á zwei Tagen vermittelt die Fortbildung praxisnahes Wissen für die Umsetzung energetischer Maßnahmen in Stadtteilen und Gemeinden. Für eine erfolgreiche Umsetzung von Klimaschutzkonzepten ist es dabei wichtig, die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig einzubeziehen. Der Sanierungsmanager oder die Sanierungsmanagerin ist die Schnittstelle zwischen Verwaltung und Bevölkerung. Neben einer umfassenden Einführung in Instrumente und Planung Energetischer Stadtsanierung stehen daher von Anfang an Bürgerbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit auf dem Stundenplan. Prozess- und Projektmanagement, Monitoring, Evaluation und Finanzierung sind ebenso Bestandteile der berufsbegleitenden Weiterbildung. Parallel zum Kurs erarbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein eigenes Übungsprojekt – idealerweise aus ihrem kommunalen Alltag. "Meine kursbegleitende Projektarbeit konnte ich direkt in meiner Kommune umsetzen", sagt Thomas Kölschbach, Stadtbauamtsleiter aus Meßkirch. "Sehr spannend war es, das Konzept der städtischen Quartiere auf den strukturschwachen ländlichen Raum zu übertragen - eine Dorfentwicklung auf dem energetischen Sektor."

Fortbildung abgestimmt auf die Anforderungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
Bundesweit hat das KfW-Programm „Energetische Stadtsanierung“ bei den Kommunen große Resonanz gefunden. Schon weit über 300 Quartierskonzepte wurden bewilligt. Viele Städte und Gemeinden auch in Baden-Württemberg sind auf der Suche nach qualifiziertem Personal oder haben bereits Sanierungsmanager eingestellt. Die vom fesa e.V. und ifpro geschaffene Fortbildung ist die erste dieser Art deutschlandweit, welche gezielt abgestimmt auf die hohen KfW-Anforderungen die benötigten Kompetenzen für das neue Berufsbild „Sanierungsmanager“ entwickelt. „Erfahrene und sympathische Referenten sowie eine kleine Gruppe bieten viel Wissenstransfer rund um das Thema erneuerbare Energien und Klimaschutz“, sagt David Schwering von den Elektrizitätswerken Schönau. „Anhand umgesetzter Projekte im Bereich Wärmenetze im Quartier half mir insbesondere die Erfahrung der Referenten, Hürden einer erfolgreichen Umsetzung aufzuzeigen.“

Fünf Unterrichtsblöcke und kursbegleitende Praxisarbeit
Die Fortbildung richtet sich sowohl an Kommunen, die ihr eigenes Personal für die neue Aufgabe qualifizieren möchten, als auch an Hochschulabsolventen, Energieberater, Architekten oder Bauingenieure und andere motivierte Menschen, die sich gezielt in Bereich energetische Stadtsanierung und Quartiersmanagement weiterbilden möchten. Die fünf Unterrichtsblöcke finden jeweils freitags und samstags zwischen dem 17. April und dem 4. Juli 2015 in Freiburg statt und umfassen insgesamt 80 Unterrichtseinheiten Präsenzzeit. Für die kursbegleitende Praxisarbeit sind weitere 20 Unterrichtseinheiten angesetzt. Die Kosten betragen 1.890 Euro. Wie beim Kurs „Kommunales Energie- und Klimaschutzmanagement“ werden die Kursinhalte von erfahrenen Praktikern aus der Region vermittelt.

Die einzelnen Kurstermine und die detaillierten Inhalte sind auf www.energieautonome-kommunen.de/weiterbildung zu finden.
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NABU und Land Schleswig-Holstein erweitern Initiative gegen Meeresmüll
Büsum und Eidersperrwerk beteiligen sich an dem Projekt „Fishing for Litter“

In vier Häfen können Schleswig-Holsteins Fischer mittlerweile als „Beifang“ gefischten Müll kostenlos entsorgen. Seit dem heutigen Freitag haben der NABU und das Land Schleswig-Holstein ihre Initiative gegen Meeresmüll auf die Westküste erweitert. Die Häfen Büsum und Eidersperrwerk gehören ab sofort zum „Fishing for Litter“-Projekt, das vom NABU gemeinsam mit schleswig-holsteinischen Fischern 2011 ins Leben gerufen wurde.

Der Ausbau einer Logistik zur Abfallentsorgung gefischter Abfälle an der Nordsee wird damit von Ostfriesland bis an die Eider erweitert. An der gesamten Nord- und Ostseeküste beteiligen sich nun mehr als 120 Fischer an dem Projekt. Seit August 2014 kooperieren das MELUR und der NABU mit den Fischern im Land zwischen den Meeren, um das Problem „Müll im Meer“ zu bekämpfen. Das MELUR unterstützt das Projekt dabei mit derzeit rund 26.500 Euro.

„Fishing for Litter“ bietet Fischern die Möglichkeit, den aufgefischten Müll in den Häfen kostenfrei und fachgerecht in dafür vorgesehenen Containern zu entsorgen. Die gefischten Abfälle werden später sortiert und auf ihre Zusammensetzung und Wiederverwertbarkeit hin untersucht. Die Ergebnisse dienen auch der Entwicklung effektiver Strategien zur Müllvermeidung, wie es die 2008 verabschiedete EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie vorsieht.

In den Jahren 2013 und 2014 wurden auf diese Weise durch die Kleine Küstenfischerei in Niedersachsen rund fünf Tonnen Meeresmüll aus der Nordsee geholt. Diese Menge soll jetzt mit Unterstützung der Fischer in Büsum und am Eidersperrwerk weiter wachsen.

„‚Fishing for Litter‘ ist dann besonders effektiv, wenn eine flächendeckende Infrastruktur in den Fischereihäfen einer Region besteht. Wir freuen uns, dass wir den Ausbau an der Nordsee stetig voranbringen können. Auf diese Weise werden die großen Plastikteile von den Fischern herausgeholt, bevor sie zu noch problematischerem Mikroplastik zerfallen, da kommt dann niemand mehr heran“, sagt NABU-Meeresexperte Nils Möllmann.

„Es ist ein gutes Signal, dass das Projekt in Schleswig-Holstein vorankommt. Initiativen wie ‚Fishing for Litter‘ oder Sammelaktionen an Stränden und Flüssen sind ein sehr guter Ansatz um auf das Problem ‚Müll im Meer‘ aufmerksam zu machen. Die negativen Folgen für die Umwelt und auch für uns Menschen können aber nur verhindert werden, wenn an der Quelle des Mülls, bei der Plastikproduktion, angesetzt wird. Letztlich erfordert es ein Umdenken – wir müssen aus unserem Plastikalltag raus“, so Umweltminister Dr. Robert Habeck.

Der Müll in den Meeren, der bis zu 75 Prozent aus Kunststoffen besteht, stellt eine Gefahr für Natur und Umwelt dar. Die ökologischen, ästhetischen und wirtschaftlichen Folgen sind dramatisch. Viele Tiere verfangen sich in Netzen oder Seilresten, fressen Plastik, das den Verdauungstrakt verstopft, und verenden qualvoll. Der Müll stellt aber auch ein Gesundheitsrisiko für uns Menschen dar, denn Plastik reichert Schadstoffe an und kann über Fische und andere Meeresfrüchte letzten Endes auf unseren eigenen Tellern landen.
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