oekoplus - Freiburg
Mittwoch, 17. September 2014
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 Buchtipp: Annette Jensen & Ute Scheub
 
Buchtipp: Annette Jensen & Ute Scheub "Glücksökonomie"
Wer teilt, hat mehr vom Leben

Glücksökonomie – was soll denn das sein? Ganz einfach: alle Formen des Wirtschaftens, die die Lebenszufriedenheit von Menschen und Gesellschaften in den Mittelpunkt stellen. Glücksforscher auf der ganzen Welt liefern dafür eindeutige Kriterien und stellen fest: Wirtschaftswachstum, Eigentum und Geld machen uns nur sehr begrenzt zufrieden. Doch was macht uns dann glücklich? Antworten geben Ute Scheub und Annette Jensen in ihrem neuen Buch "Glücksökonomie. Wer teilt, hat mehr vom Leben", das am 25. August 2014 im oekom verlag erscheint. Die Autorinnen haben sich auf Spurensuche begeben und Menschen gefunden, die beglückende Formen des Arbeitens und Lebens für sich entdeckt haben. ...

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22. Bad Krozinger Gesundheitsmesse
Foto: KUR UND BÄDER GMBH BAD KROZINGEN
 
22. Bad Krozinger Gesundheitsmesse
mit Outdoor-Aktiv-Tag am Sonntag

BAD KROZINGEN. Am Samstag und Sonntag, den 27. und 28. September 2014 jeweils von 11.00 Uhr bis 18.30 Uhr findet die 22. Bad Krozinger Gesundheitsmesse im Kurhaus statt. Am Sonntag wird zusätzlich ein Outdoor-Aktiv-Tag mit vielen Highlights, die zum Ausprobieren und Mitmachen einladen, für die ganze Familie im Kurpark angeboten. Der Eintritt ist frei.

Für den Gesundheitsstandort Bad Krozingen stehen insbesondere das Universitäts-Herzzentrum Freiburg · Bad Krozingen und die Vita Classica. Die große Anzahl ortsansässiger Kliniken sowie die zahlreichen niedergelassenen Ärzte jeglicher Fachrichtungen runden das Gesundheitsangebot ab. Das Interesse am Thema Gesundheit ist ungebrochen hoch, so informieren auch in diesem Jahr wieder über 80 Aussteller in und um das Veranstaltungszentrum Kurhaus.

Zur Gesundheitsmesse werden wieder mehr als 10.000 Besucher aus Bad Krozingen und der Umgebung erwartet. Die Messe bietet eine breit gefächerte Palette an Expertenwissen und eine Fülle an Tipps und Anregungen bis hin zum „Markt der Möglichkeiten“ mit Angeboten aus den Bereichen Wellness, Fitness und Gesundheit im Kurhaus.

Als Gesundheitsstandort legt Bad Krozingen großen Wert auf die Prävention. So können die Messebesucher von verschiedenen kostenlosen Gesundheitstests wie Venenfunktionstests, Blutdruck-, Blutzucker- und Cholesterinmessungen profitieren.

Als Aussteller präsentieren sich im Kurhaus die Bad Krozinger Reha-Kliniken und das Universitäts-Herzzentrum Freiburg · Bad Krozingen, das Universitätsklinikum Freiburg, zahlreiche Akutkrankenhäuser der Region, Fachkräfte der verschiedenen Gesundheitsbereiche wie Krankengymnasten, Heilpraktiker, Masseure, Selbsthilfeorganisationen sowie Fachgeschäfte für Orthopädie und Sanitätswesen. Hervorgehoben wird dadurch auch die Kooperation zwischen den Akutkrankenhäusern der Region und den Bad Krozinger Reha-Kliniken.

Als Aussteller präsentieren sich im Kurhaus die Bad Krozinger Reha-Kliniken und das Universitäts-Herzzentrum Freiburg · Bad Krozingen, das Universitätsklinikum Freiburg, zahlreiche Akutkrankenhäuser der Region, Fachkräfte der verschiedenen Gesundheitsbereiche wie Krankengymnasten, Heilpraktiker, Masseure, Selbsthilfeorganisationen sowie Fachgeschäfte für Orthopädie und Sanitätswesen. Hervorgehoben wird dadurch auch die Kooperation zwischen den Akutkrankenhäusern der Region und den Bad Krozinger Reha-Kliniken.

Im Mittelpunkt der Gesundheitsmesse steht ein umfangreiches Vortragsprogramm leitender Ärzte. Diese findet an beiden Tagen im Großen Saal statt.

Programm im Großen Saal

Samstag, 27. September 2014

11:00 Uhr Krampfadern – Allgemeines und Therapieoptionen
Dr. Matthias Knittel, Universitäts-Herzzentrum Freiburg · Bad Krozingen

11:45 Uhr Leben ohne Rückenschmerz – Vorbeugung und Therapie
Max Maier-Lenz, Physiotherapeut, Therapieleitung Mooswaldklinik Freiburg

12:30 Uhr Die stille Gefahr – Bluthochdruck erkennen, Folgeschäden vermeiden!
Dr. Maria Schweizer, Oberärztin Innere Medizin, HELIOS Klinik Müllheim

13:15 Uhr Beckenerkrankungen: Eine unbekannte Ursache von Kreuzschmerz
Prof. Dr. Michael Pfeiffer, Chefarzt Klinik für Wirbelsäulenchirurgie, Kliniken des Landkreises Lörrach

14:00 Uhr Lungenentzündung – Die unterschätzte Gefahr
Prof. Dr. Stephan Sorichter, Chefarzt Klinik für Lungenheilkunde, RKK Klinikum –
St. Josefskrankenhaus Freiburg

14:45 Uhr Wer abnehmen will muss essen… – Wie die Bäder- und Naturheilkunde bei Übergewicht helfen kann
Dr. Johannes Naumann, Leitung IBF-Balneologie Bad Krozingen, Universitätsklinikum Freiburg

15:30 Uhr Sexualität und Herzkrankheit – Ein Widerspruch?
Prof. Dr. Stefan Jost, Chefarzt Kardiologie, Theresienklinik Bad Krozingen

16:15 Uhr Propolis, das Wundermittel aus dem Bienenstock – Propolis-Dämpfe öffnen die Atemwege
Wilfried Aichhorn, Krankenpfleger und Imker

Sonntag, 28. September 2014

09:30 Uhr „Von Heilung und Dankbarkeit“ Ökumenischer Gottesdienst mit dem Team der Kurseelsorge

Mitwirkung des Bläserkreises der Evangelischen Kirchengemeinde
11:00 Uhr Hallux valgus und andere Fehlstellungen am Fuß

Dr. Christoph Jaschke, FA für Chirurgie und Unfallchirurgie, Praxisklinik im Stühlinger Freiburg

11:45 Uhr Langes Leben – Starker Knochen: Wie wichtig ist Osteoporoseprävention?
Dr. Karin Bagheri-Fam, Chefärztin, und Silke Hellhake, Diplom-Sportlehrerin, Breisgau-Klinik Bad Krozingen

12:30 Uhr Endlich wieder aktiv und sportlich nach Gelenkersatz – Möglichkeiten und Grenzen der Sportfähigkeit nach Knie und Hüftprothese
Ralph Nitsche, Leitender Oberarzt Orthopädie, HELIOS Rosmann Klinik Breisach

13:15 Uhr Immer Ärger mit der Blase
Dr. Karin Schilli, FÄ für Urologie, Bad Krozingen

14:00 Uhr Endoprothetik: Individuelle Lösungen für Patienten
Prof. Dr. Stefan Endres, Chefarzt Klinik für Orthopädische Chirurgie/Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung, Kliniken des Landkreises Lörrach

14:45 Uhr Vom Wein zum Essig als Heilmittel – Die Bauchspeicheldrüse, das vergessene Organ
Udo Lamek, Heilpraktiker und Buchautor

15:30 Uhr Reizdarmsyndrom: Effektive Therapie mit der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)
Dr. Henryk Kuhlemann, Praxisgemeinschaft am Aschoffplatz Freiburg

16:15 Uhr Neues aus der Kardiologie
Prof. Dr. Christian Holubarsch, Ärztlicher Direktor und Chefarzt Kardiologie, Park-Klinikum: Klinik Lazariterhof und Klinik Baden-Privatklinik Bad Krozingen

Programm Outdoor-Aktiv-Tag

Sonntag, 28. September 2014

12:30 Uhr Pilates zum Mitmachen
Vita Classica, Stephanie Stalter, Gesundheitspädagogin

13:00 Uhr Hip Hop Aufführung „Stage Killers“
Turnerbund Bad Krozingen, Leonie Seiter

13:30 Uhr Nordic Walking Runde
zum neuen Osteoporoseparcours der Breisgau-Klinik

14:00 Uhr Ballettaufführung
Turnerbund Bad Krozingen, Doris Kubin

14:30 Uhr Gesundheitswanderung im Kurpark
Sabine Kober, Gesundheitswanderführerin

15:00 Uhr Hip Hop Aufführung „Stage Killers“
Turnerbund Bad Krozingen, Leonie Seiter

15:30 Uhr Smovey® – Bringen Sie Schwung in Ihr Leben
Aktiv Reha, Ortrud Kreckel
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Aufruf gegen den Klimawandel
Führende Umweltschützer rufen Stiftungen und Wohltäter auf,
ihre finanziellen Mittel für den Kampf gegen den Klimawandel einzusetzen

160 führende Umweltschützer aus 48 Ländern rufen heute Stiftungen und Wohltäter dazu auf, ihre milliardenschweren finanziellen Mittel dazu einzusetzen, die fortschreitende Klimaerwärmung abzuwenden.

Die aus Trägern angesehener internationaler Umweltpreise bestehende Gruppe ruft in ihrer in der International New York Times veröffentlichten „Erklärung der Umweltpreisträger zum Klimawandel“ zum Handeln auf. Der Aufruf kommt eine Woche vor Beginn eines UN-Klimagipfels in New York. Die Anzeige und ihre Verbreitung wurden via Crowfunding finanziert; 240 Personen spendeten insgesamt 30.000 GBP.

„Wir, 160 Träger von Umweltpreisen, rufen Stiftungen und Wohltäter weltweit dazu auf, ihre finanziellen Mittel unverzüglich zur Rettung der Zivilisation einzusetzen,“ so die Preisträger. „Die wohltätigen Stiftungen der Welt verfügen über umfangreiche finanzielle Mittel und haben deshalb die Möglichkeit, in der Gesellschaft einen Überlebensreflex auszulösen und so denjenigen zu helfen, die den Klimavertrag aushandeln.“

Zur Gruppe gehören national und international bekannte Persönlichkeiten wie etwa Aimée Christensen (USA), Paul Gilding (Australien), Ernst von Weizsäcker (Deutschland), Peggy Liu (China), Harish Hande (Indien), Jeunesse Park (Südafrika) und Jeremy Leggett (UK).

Die Initiative zu dem Appell entstand während des von der European Environment Foundation (EEF) veranstalteten 3. Konvents internationaler Umweltpreisträger im April dieses Jahres in Freiburg. Die EEF, die den Umweltpreisträgern die Erklärung zur Unterzeichnung vorgelegt hat, wird die Stiftungen jetzt in individuellen Schreiben bitten, ihre finanziellen Mittel im Kampf gegen den Klimawandel zu mobilisieren, um durch folgende Maßnahmen eine entscheidende Wende herbeizuführen:

1. Direktinvestitionen in Unternehmen und Projekte, die mit sauberen, emissionsarmen Technologien arbeiten
2. Abzug von Investitionen in Unternehmen, die mit fossilen Brennstoffen arbeiten bzw. Einsatz der Aktionäre gegen die Erschließung weiterer Vorkommen
3. Unterstützung von Start-ups im Bereich der sauberen Energie und Förderung der Entwicklung emissionsarmer Märkte.

Mit dem Aufbau des schnell wachsenden Divest-Invest-Bündnisses haben die Stiftungen ihrem Engagement bereits Ausdruck verliehen. Seit seiner Gründung im Januar 2014 haben sich bereits 40 Organisationen mit einem Gesamtvermögen von 2 Milliarden Dollar dazu verpflichtet, ihre Investitionen in fossile Brennstoffe abzuziehen und stattdessen erneuerbare Energiequellen zu fördern.

Dr. Ellen Dorsey, Executive Director des Wallace Global Fund und einer der führenden Köpfe des Bündnisses, begrüßte die Erklärung mit folgenden Worten: „Die sich verschärfende Klimakrise gefährdet die Arbeit aller wohltätiger Organisationen. Immer mehr Stiftungen verlagern ihr Vermögen von fossilen Brennstoffen zu erneuerbaren Energien, um durch ihre Investitionen zu einer Überwindung der Krise beizutragen, anstatt sie zu verschärfen. Wir hoffen, dass andere durch unsere klare Position ebenfalls zum Handeln ermutigt werden, damit wir die fortschreitende Erderwärmung gemeinsam verhindern können.

In einer ganzseitigen Anzeige in der International New York Times warnen die Umweltpreisträger, dass die Welt „aufgrund der bestehenden Richtlinien zur Kohle-, Öl- und Gasverbrennung auf eine globale Erwärmung von 4 bis 6 Grad Celsius hinsteuert“. Sie geben an, dass sie von der Angst erfüllt sind, „dass wir uns nicht mehr ernähren können, uns das Trinkwasser ausgeht, das Konfliktpotenzial steigt und der Klimawandel zum Zusammenbruch des gesellschaftlichen Gefüges unserer Zivilisation führt.“ Ihre Kommentare spiegeln auch die Warnungen des Weltklimarates (IPPC) wider.

In der Erklärung heißt es weiter, dass eine Klimaveränderung im befürchteten Ausmaß nicht nur die bisherige gute Arbeit der Stiftungen entwertet und zerstört, sondern auch den Wert ihrer riesigen finanziellen Ressourcen untergraben wird, sodass ihre Mittel am Ende in von den Folgen der Erderwärmung beeinträchtigten Unternehmen „stranden“.

Jeremy Leggett, der als Kurator der EEF die Ausarbeitung der Erklärung koordinierte, dazu: „Wohltätige Stiftungen auf der ganzen Welt fördern Projekte, die das Leben von Millionen von Menschen auf unserem Planeten verbessern. Wenn sie etwas Dauerhaftes schaffen wollen, dürfen sie den Klimawandel aber nicht ausblenden. Durch eine Investition in saubere Energie können sie ihre Arbeit und ihre Finanzen am besten sinnvoll einsetzen.“

„Wir hoffen, dass dieser Aufruf den Anstoß zu den dringend erforderlichen Investitionen in eine kohlenstofffreie Zukunft geben wird, den ehrgeizigen Vertrag zum Klimawandel unterstützen wird und dazu führen wird, dass es im Kampf gegen den Klimawandel zu einer entscheidenden Wende kommt,“ so Leggett, der vom Hillary Institute für seine herausragenden Führungsleistungen im Kampf gegen den Klimawandel ausgezeichnet wurde.

Der UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon hat führende Persönlichkeiten aus Politik, Industrie, dem Finanzwesen und der Zivilgesellschaft für den 23. September 2014 zu einem Klimagipfel nach New York eingeladen. Er rief zu mutigem Engagement zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen sowie zum Aufbau eines starken politischen Impulses für ein globales Klimaschutzabkommen auf dem Pariser Klimagipfel im Dezember 2015 auf.

Die Umweltpreisträger mahnen, dass die Uhr für die Abwendung schädlicher Folgen der Erderwärmung tickt, und dass „der Klimagipfel in Paris möglicherweise die letzte Chance für ein Abkommen ist, das unsere Zivilisation noch retten kann.“ Sie sind jedoch überzeugt, dass Stiftungen und Wohltäter die finanziellen Ressourcen besitzen, um in einem Umfang zu reagieren, der die Chancen der Verhandlungen in Paris deutlich verbessern würde.

Aussagen der wichtigsten Unterzeichner

Aimée Christensen (USA), Hillary Laureate: „Die wissenschaftlichen Notwendigkeit, gegen den Klimawandel aktiv zu werden, war noch nie so groß wie heute: Wenn wir nicht handeln, sehen wir großen Gefahren entgegen, darunter auch Investitionsrisiken, wie man dem aktuellen Risky Business Report entnehmen kann. Während die Regierungen in Paris an Richtlinien arbeiten, mit denen dem Klimawandel begegnet werden kann, benötigen wir Stiftungsgelder, die dem Ziel der Stiftungen entsprechen, weltweit Gutes zu tun. Aber auch andere führende Investoren und Unternehmen müssen sich dafür einsetzen, dass unsere Wirtschaft effizienter, weniger krisenanfällig, sicherer und preisstabiler wird – und für hochwertige Arbeitsplätze und eine gesündere Bevölkerung.“

Paul Gilding (Australien), Gewinner des Environmental Leadership Award des Tomorrow Magazine: „Die Klimaveränderung hat das Potential, alle Bemühungen in anderen Bereichen wie Biodiversität oder die Bekämpfung von Armut zunichte zu machen. Wer sich für eine Verbesserung der Lebensqualität oder Naturschutzgebiete einsetzt, sollte wissen, dass er seine Mühe verschwendet, wenn er sich nicht gleichzeitig auch für den Klimaschutz einsetzt. In Australien beobachten wir bereits verheerende Auswirkungen des Klimawandels und diese haben ja gerade erst angefangen! Gegenmittel wie erneuerbare Energien stehen bereit, d. h. die Stiftungen müssen nur die Gelegenheit nutzen, um die Energiewende voranzutreiben.“

Prof. Dr. Ernst von Weizsäcker (Deutschland), Gewinner des Deutschen Umweltpreises: „Eine Beschleunigung der Aktionen zum Klimaschutz durch Stiftungen in dieser entscheidenden Zeit wäre eine äußerst hilfreiche Botschaft an die Welt der Investitionsgeber."

Peggy Liu (China), Hillary Laureate und vom Time Magazine gekürte „Heldin der Umwelt“: „Eine schnellere finanzielle Unterstützung durch Stiftungen könnte Lösungen gegen den Klimawandel fördern, mit denen Chinas Emissionen im großen Stil und mit hoher Geschwindigkeit eingedämmt werden könnten. Mit Stiftungskapital in Verbindung mit chinesischen Mitteln könnten weltweit bezahlbare nachhaltige Lösungen auf den Markt gebracht werden; oder China könnte dabei unterstützt werden, neue Städte mit einer geringeren Umweltbelastung zu bauen; oder der soziale Aufstieg der chinesischen Bevölkerung könnte dahingehend gefördert werden, dass die 900 Millionen Stadtbewohner der Zukunft nachhaltig und mit möglichst geringem Energieverbrauch leben.“

Dr. Harish Hande (Indien), Gewinner des Ramon Magsaysay Award: „In Indien beobachten wir täglich, welches Potential in den erneuerbaren Energien steckt, um die Lebensqualität der Ärmsten zu verbessern und gleichzeitig die globale Erwärmung abzuschwächen. Es gibt viel Raum für ein beschleunigtes Investitionsprogramm und Finanzierung durch Stiftungen, um ein Engagement in diesem Sinne mit guten Beispielen voranzutreiben. Zusammen können wir es schaffen, im allerletzten Moment noch eine entscheidende und endgültige Wende in der Gesellschaft herbeiführen.“

Jeunesse Park (Südafrika), Gewinnerin des UNEP Sasakawa Prize: „Die anthropogene Destabilisierung des Klimas trifft Afrika schon jetzt, und die Ärmsten leiden darunter, trotz des Reichtums an Ressourcen in Afrika und unserer privilegierten Lage, um erneuerbare Energien, Bio-Landwirtschaft und eine intelligentere Bodennutzung weiterzuentwickeln und einzusetzen und – ganz instinktiv – weniger CO2-Emissionen zu verursachen. Der Gedanke, Investitionen und Förderungen jetzt anzukurbeln, kommt nicht nur zufällig zur rechten Zeit, er ist absolut unumgänglich.

Dr. Jeremy Leggett (Vereinigtes Königreich), Hillary Laureate: „Durch eine entsprechende Reaktion könnten Stiftungen in der grünen Wirtschaft tätigen Firmen wie uns helfen, 5 % unserer Gewinne für den Kampf gegen die Klimaerwärmung einzusetzen. Sie könnten darauf bestehen, dass alle gewinnorientierten Nutznießer ihrer Investitionen und finanziellen Zuwendungen 5 % ihrer Gewinne für Klimaschutz-Zwecke zur Verfügung stellen. Dadurch würde ein großer und vollkommen neuer Spendenpool gebildet, der die Revolution im Sinne sauberer Energie, die wir für den Kampf gegen den Klimawandel brauchen, ausreichend unterstützen könnte.“

Aussagen der unterstützenden Stiftungen

Tellus Mater Foundation

James Arbib, Gründer und Kurator: „Wir begrüßen diese äußerst wichtige Initiative. Der Klimawandel ist die größte Herausforderung vor der die Menschheit steht, und es bleibt nicht mehr viel Zeit, um ihn rechtzeitig einzudämmen. Wenn es darum geht, Lösungen zu finden, ist die Verteilung von Kapital eine kritische Stellschraube. Wir suchen aktiv nach Möglichkeiten, wie wir unsere Stiftungsgelder einsetzen können, um die Wende in Richtung eines Energiesystems mit geringem CO2-Ausstoß innerhalb eines langfristigen und nachhaltigen Finanzsystems zu unterstützen.“

„Eines der größten Hindernisse, die wir überwinden müssen, ist der Mangel an ausgereiften Produkten und an einer damit verbundenen finanziellen Infrastruktur, die es uns erlauben würden, Investitionen in diesem Sinne zu tätigen. Wir möchten mit anderen Stiftungen und langfristigen Investoren sowie mit Finanzunternehmen zusammenarbeiten, um die Entwicklung dieses aufstrebenden Marktes anzutreiben.“

Polden-Puckham Charitable Foundation

Bevis Gillett, stellvertretender Stiftungsvorstand: „Die Bedeutung der Erklärung der Umweltpreisträger kann nicht überschätzt werden. Bei der Polden-Puckham Charitable Foundation haben wir den Bedarf erkannt, unsere Mission, unsere Investitionen und Stiftungsgelder so auszurichten, dass wir das weltweite Zwei-Grad-Ziel unterstützen. Welchen anderen Weg sollten wir als Stiftung auch einschlagen? Welche Alternative haben Stiftungen im Allgemeinen, wenn wir die Klimakrise angehen wollen, ehe es zu spät ist? Jede Stiftung, die sinnvoll handeln möchte, muss sich diese Botschaft nun zu Herzen nehmen und mit gutem Beispiel voranschreiten.

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Faire Woche 2014 in Freiburg
Von Mittwoch an Vorträge, Aktionen, Ausstellungen, Workshops und Konzerte

Deutsch-Französisches Gymnasium wird als Fairtrade-Schule ausgezeichnet / Podiumsdiskussion am Mittwoch, 17. September, im DFG mit Fairtrade-Kritiker Donatien Lemaître

Die Faire Woche ist die bundesweit größte Aktionswoche zum Fairen Handel und findet dieses Jahr unter dem Motto „Ich bin Fairer Handel“ statt. Auch in diesem Jahr gibt es in Freiburg zahlreiche Veranstaltungen zur Fairen Woche, die diesmal vom 17. bis 26. September dauert und gleich mit einem Höhepunkt beginnt. Daran schließen sich bis zum 11. Oktober die Eine-Welt-Tage an.

Am Mittwoch, 17. September, wird das Deutsch-Französische Gymnasium als „Fairtrade School“ ausgezeichnet, das Schokomobil kommt auf den Kartoffelmarkt und Rainer Putz vom Regenwald-Institut spricht zum Thema „Wilder Kakao aus Amazonien“. Abends findet im Deutsch-Französischen Gymnasium eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema „Wir kaufen fair, aber handeln wir auch fair?“ statt. Zu Gast ist unter anderem Donatien Lemaître, Regisseur des kontrovers diskutierten Films „100% Fairtrade“.

Das Deutsch-Französische Gymnasium (DFG) in der Runzstraße hat die fünf Kriterien von Transfair erfüllt und wird als erste Freiburger Schule mit dem Titel „Fairtrade School“ ausgezeichnet. An der Feier in der Turnhalle des DFG nehmen Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach und Maria Grießmann von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit (SEZ) teil. Zur Erreichung des Titels haben Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern die AG EquiWi (equi steht für fair, wi für „oui“) gegründet, die u.a. wöchentlich Fairtrade Produkte verkauft, fair gehandelte Ananas aus Benin bestellt, eine faire Osterhasenaktion durchgeführt, faire Fußbälle beschafft undüber Solarenergie in Afrika informiert. Im Erdkundeunterricht haben die Schüler anhand einer Fotoausstellung die Ernährungsgewohnheiten in verschiedenen Ländern verglichen, im Fach Kunst gab es einen Plakat-Wettbewerb zum Fairen Handel.

Der Aktionstag am morgigen Mittwoch auf dem Kartoffelmarkt beginnt um 11 Uhr. Rund um das Schokomobil gibt es eine Ausstellung, eine Schokoladenwerkstatt, Musik, Kleinkunst, Mitmachzirkus und faire Schokolade. Wer will, kann an konsumkritischen Stadtrundgängen teilnehmen. Um 19 Uhr spricht Rainer Putz über „Wilden Kakao aus Amazonien – Ein Beispiel für nachhaltige Regenwaldnutzung“.

„Wir kaufen fair, aber handeln wir auch fair?“
Die öffentliche Podiumsdiskussion im Deutsch-Französischen Gymnasium zum Thema „Wir kaufen fair, aber handeln wir auch fair?“ beginnt um 19.30 Uhr. Gast der Veranstaltung ist Donatien Lemaître, Journalist und Autor des Films „100% Fairtrade“. Mit ihm diskutieren Stefanie Osten (Weltladen Herdern), Dominique de Romémont und Liliane Daniel (Artisans du Monde) Dagmar Große (Eine Welt Forum Freiburg), Sascha Klemz (Zündstoff) und Bettina Burkert (Bana Fair)

Weitere Veranstaltungen wie die Sonderausstellung zum Nigerdelta, Aktionen auf dem Weltkindertag, Vorträge und Workshops zur Permakultur oder zum Thema „Erklär mir mal, was fair ist“ runden das Programm der diesjährigen Fairen Woche in Freiburg ab. Herzlich eingeladen sind alle zum „Konzert für Amazonien – Regenwald zwischen Bewahrung und Zerstörung“ am Mittwoch, 24. September, um 20 Uhr im Bürgerhaus Seepark. Engagierte Bürger können an der Veranstaltung „Aktiv für fairen Handel – Unser Engagement schafft Zukunft“ am Donnerstag, 9. Oktober, von 17.30 bis 20.30 Uhr im Agenda 21-Büro teilnehmen. Weitere Informationen stehen auf www.agenda21-freiburg.de/service.html.

Die Faire Woche ist die bundesweit größte Aktionswoche zum Fairen Handel und will das Thema stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken. Es soll lokal erlebbar gemacht werden – beim Einkauf in Weltladen, Bioladen oder Supermarkt, genussvoll im Café, zu Hause und bei Freunden, engagiert in Schulen, Weltladen, im Gottesdienst und in der Jugendgruppe. In Freiburg stellen Initiativen und Vereine aus unterschiedlichsten Bereichen ihre eigenständig organisierten Veranstaltungen unter das Dach der Fairen Woche. Gefördert wird sie durch das Agenda 21-Büro der Stadt Freiburg, den Katholischen Fonds, Brot für die Welt und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
 
 


ÖKO-TEST SPEZIAL - Umwelt und Energie
Das aktuelle ÖKO-TEST SPEZIAL – Umwelt & Energie ist ab dem 5.. erhältlich.
 
ÖKO-TEST SPEZIAL - Umwelt und Energie
Richtig dämmen, statt Geld verheizen: Der Sinn der Wärmedämmung von Häusern wird immer wieder bezweifelt. Dabei wäre mit ein wenig gesundem Menschenverstand die Debatte schnell beendet. Wärmedämmung ist schon deshalb nötig, weil ohne deutliche Fortschritte bei der Sanierung alter Häuser die Energiewende scheitern wird. Denn der Heizenergieverbrauch der Privathaushalte ist viel höher als ihr Stromverbrauch. Das neue ÖKO-TEST SPEZIAL – Umwelt & Energie widmet sich den Themen Energie, Dämmen und Heizen. Lesen Sie, wie man mit einfachen Mitteln die persönliche Energiewende schafft und dabei noch Kosten spart.

Aus dem Inhalt
• TEST Öko-Stromtarife: Mit Öko-Stromtarifen wirbt heute fast jedes Stadtwerk. Doch wie grün
der Strom wirklich ist, kann der Kunde kaum erkennen. Stecken etwa Atomunternehmen als
Eigner dahinter oder verkauft der Anbieter auch Normalstrom? ÖKO-TEST hat die Hintergründe genau untersucht.

• Energieautarkie: Die Ukraine-Krise befeuert den Wunsch nach Unabhängigkeit vom russischen Gas. Doch den Löwenanteil der Energie bekommt Deutschland aus dem Ausland. Ist mit
dem Ausbau der erneuerbaren Energien der Ausstieg möglich? ÖKO-TEST erläutert, wie die Chancen stehen.

• Photovoltaikanlage planen: Akzeptable Renditen wird es bei Photovoltaikanlagen an sonnen-reichen Standorten weiter geben. Doch in schlechten Lagen oder bei Qualitätsmängeln sind auch Verluste möglich. Umso mehr kommt es auf gute Standards bei Technik und Montage an.

• Dämmung von Altbauten: Die neue Energieeinsparverordnung schreibt für Altbauten die Dämmung der obersten Geschossdecke vor. ÖKO-TEST erklärt, wer betroffen ist, und gibt detaillierte Informationen zu Materialien und Ausführung.

• Sanieren: Etwa ein Viertel aller Häuser in Deutschland verbraucht mehr Energie fürs Heizen und Warmwasser als nötig. Dabei kommt den vielen Millionen Altbauten eine zentrale Rolle zu. Hier stellt sich die Frage: Abreißen oder sanieren? Ein Haus in Bochum zeigt, wie eine effiziente und umweltfreundliche Sanierung funktionieren kann.
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Feiern für die Energiewende!
Freiburg, 20.09.2014
Im Rahmen der Energiewendetage Baden-Württemberg haben sich der fesa e.V., die Solar-Bürger-Genossenschaft Freiburg, Green City Energy AG und der Solare Zukunft e.V. zu etwas Besonderem zusammengeschlossen. Sie wollen im täglichen Kampf für eine gerechte, bürgergetragene und regional orientierte Energiewende das Feiern nicht vergessen und „Energie erneuern“.
Am Samstag, den 20.09.2014, geht es in der Schreinerei Wittich, Haslacher Str. 25 in Freiburg bei Musik und Tanz daher sicher nicht nur um Energie. Aber Information und Austausch zur Energiewende werden bei Snacks und Drinks auch nicht zu kurz kommen.
Johannes Wittich stellt seine schöne CO2-neutrale Schreinerei zur Verfügung, die er auch sonst regelmäßig für spannende Veranstaltungen nutzt: www.johannes-wittich.de
Multiinstrumentalist Johannes Büttner bietet Livemusik aus einer Hand, anschließend kann zur beliebten energieautarken Fahrraddisco mit DJ getanzt - oder eben geradelt werden. Dabei lässt es sich engagiert diskutieren, kreativ vernetzen oder einfach nur die Gesellschaft Gleichgesinnter genießen.
Der Eintritt ist frei, mit Spenden kann die Veranstaltung unterstützt werden.

Veranstalter:
www.fesa.de, www.solargeno.de, www.greencity-energy.de, www.solarezukunft.org
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Waldhaus-Termine im September: Von Bootstour bis Messerbau
Sonntag, 14. September, 14 bis 18 Uhr
Anmeldeschluss: Mittwoch, 10. September
Sonntagswerkstatt: Schnitzkurs mit Järmo Stablo
Der Forstwissenschaftler und Holzkünstler Järmo Stablo bietet wieder seine beliebten Schnitzkurse an. Teilnehmer lernen in der gemütlichen Atmosphäre der Holzwerkstatt die Grundtechniken des Schnitzens und fertigen in Anlehnung an die „Bruchtestmännchen“ des Künstlers nach eigenen Ideen an nur einem Nachmittag eine eigene kleine Holzskulptur.
Referent: Järmo Stablo, Diplom Forstwirt und Holzkünstler.
Teilnahmebeitrag 20 Euro inkl. Material, Kinder ab 10 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen

Donnerstag, 18. September, 10 bis 14 Uhr
Anmeldeschluss: Donnerstag, 11. September
Wanderung für aktive Senioren und Seniorinnen:
Auf Spurensuche zu Kohlplätzen und Weidbuchen
Auf der Waldhaus-Entdeckungstour erfahren die Wanderer, wie der Bergbau die Stadt Freiburg reich gemacht, dabei aber fast den gesamten Bergwald verschlungen hat. Wie hat sich der Schauinsland im Laufe der Jahrhunderte verändert und wie haben die Menschen dort gelebt, gearbeitet und die Kulturlandschaft geprägt? Die Teilnehmer lernen, was „Hinterwälder“, „Weidbuchen“ und „Fraßkanten“ sind und wie eng Bergbau, Forstwirtschaft und Nachhaltigkeit zusammenhängen. Unterwegs werden jahreszeitlich typische Pflanzen dieser wunderbaren Bergwelt bestimmt. Es sind ausreichend Pausen eingeplant, um den weiten Ausblick und die Natur- und Landschaftsschönheiten zu genießen.
Referentin: Veronika Sumser, Wanderführerin.
Teilnahmebeitrag: 25 Euro inkl. Berg- u. Talfahrt, Treffpunkt und Start an der Schauinslandbahn.

Donnerstag, 18. September, 18 bis 21 Uhr
Anmeldeschluss: Freitag, 12. September
Grünholzwerkstatt: Messer schärfen wie ein Profi
Ob Taschen-, Jagd-, Brot- oder das edle Kochmesser - Messer wollen regelmäßig gepflegt und sachkundig geschärft werden. Denn gut geschärfte Werkzeuge erleichtern das Arbeiten und verbessern die Ergebnisse. Bei diesem Seminar zeigt ein Fachmann den Teilnehmern die jeweils richtige Schärftechnik. Das Kursangebot richtet sich an alle, die gerne mit scharfem Werkzeug arbeiten und an einer fachgerechten Pflege interessiert sind.
Referent: Harald Welzel, Schreinermeister und staatlich geprüfter Gestalter. Teilnahmebeitrag: 35 Euro.

Freitag, 19. September / Sonntag 20. September, 8.30 bis 17 Uhr Anmeldeschluss: Freitag, 12. September
Grünholzwerkstatt: Messerbau
Ein eigenes Messer herstellen – davon träumen viele. Der Messerbaukurs im Waldhaus bietet die Gelegenheit, ein individuelles Küchen-, Jagd- oder Schnitzmesser selbst herzustellen. Die Teilnehmenden gestalten den Griff, die Zwinge und erlernen das Einpassen, Schleifen und Schärfen der Klinge. Die Griffmaterialien werden auf Wunsch vom Lehrgangsleiter mitgebracht. Fachadressen für den Bezug von Klingen-Rohlingen gibt es auf Anfrage beim Waldhaus.
Referent: Harald Welzel, Schreinermeister und staatlich geprüfter Gestalter. Teilnahmebeitrag: 89 Euro, ohne Materialkosten.

Samstag, 20. September, ab 11 Uhr
Anmeldeschluss: Mittwoch, 17. September
Bootstour mit selbstgebauten Weißtannenbooten
Der Technische Lehrer am Waldhaus, Franz-Josef Huber, lädt zu einer Bootstour auf heimische Gewässer. Dabei lernen die Teilnehmenden die im Waldhaus gebauten „Folkboote“ für flache Gewässer aus heimischer Weißtanne kennen. Sie können sich mit erfahrenen Bootsbauern austauschen und die vorbeigleitende Landschaft genießen.
Referent: Franz-Josef Huber, Technischer Lehrer am Waldhaus, Teilnahmebeitrag: 12 Euro inkl. kleiner Stärkung unterwegs, Dauer: ca. 4 Stunden, Treffpunkt wird bekannt gegeben.

Sonntag, 21. September, 14 bis 18 Uhr
Anmeldeschluss: Mittwoch, 17. September
Sonntagstour mit spannenden Berggeschichten
Warum hat der Bergbau im Laufe der Jahrhunderte fast den ganzen Wald verschlungen? Wie wurde aus dem wilden Bergwald eine bäuerliche Kulturlandschaft? Was hat der „Erzkasten“ mit dem Freiburger Münster zu tun? Was sind „Hinterwälder“, „Weidbuchen“ und „Fraßkanten“? Auf der gemeinsamen Entdeckungstour
erforschen die Wanderer, wie der Schauinsland früher aussah, wie die Menschen dort gelebt, gearbeitet und die Landschaft geprägt haben. Mitten in der Natur erfahren sie, wie Bergbau, Forstwirtschaft und Nachhaltigkeit zusammenhängen. Unterwegs ist Zeit für Spiele, Ausblick und Naturschönheiten.
Referentin: Veronika Sumser, Wanderführerin.
Teilnahmebeitrag: Erwachsene 15 Euro inkl. Berg- u. Talfahrt, Kinder ab 8 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen 10 Euro, Familien 50 Euro. Treffpunkt und Start an der Schauinslandbahn.

Sonntag, 21. September, 14 bis 15.30 Uhr - ohne Anmeldung
Sonntagsspaziergang: Wildobst – Vitamine am Waldrand
Der Wald ist voller gesunder Überraschungen: Wildfrüchte stehen da und dort. Man muss sie nur kennen und wissen, wo sie zu finden sind. Bei dieser Exkursion im Stadtwald-Arboretum lernen die Teilnehmenden Botanisches, Mythologisches, Geschichtliches, Naturheilkundliches und Kulinarisches zu Wildobstbäumen und -sträuchern. Referentin: Martine Schiller, Gesundheitspraktikerin und Heilpflanzenexpertin. Teilnahmebeitrag: 3 Euro

Sonntag, 28. September, 14 Uhr
Fräulein Brehms Tierleben
Das weltweit einzige Theater für heimische bedrohte Tierarten gastiert am Sonntag, 28. September, wieder im Waldhaus. Um 14 Uhr geht es um den Canis lupus, den Wolf. Mit der Aufführung wird die neue Ausstellung „..und wenn der Wolf kommt? Alte Mythen und neue Erfahrungen“ eröffnet. Die Veranstaltung richtet sich an neugierige Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren. Der Eintritt kostet 12,50 Euro, ermäßigt 9 Euro, für Kinder und Jugendliche 6 Euro. Familien und Gruppenkarten auf Anfrage unter 0761 / 768 0486 oder über www.brehms-tierleben.com. An den Montagen nach den Sonntagsvorstellungen sind Buchungen für Schulklassen möglich, Info unter: 030 / 12091785. Kooperationspartner der Veranstaltung ist www.wildwege.de.
 
 

 
HelferHerzen-Jury vergibt dm-Preis für besondere ehrenamtliche Engagements
Bekanntgabe der 13 Preisträger beim Bürgerfest des Bundespräsidenten

Karlsruhe/Berlin, 5. September 2014. Eine prominent besetzte Jury wählte heute Vormittag in Berlin die 13 nationalen Preisträger der Initiative „HelferHerzen – Der dm-Preis für Engagement“. „Wir haben für jedes Bundesland einen Preisträger ausgewählt und die Stadtstaaten beim jeweiligen angrenzenden Flächenland mit berücksichtigt“, erklärte Erich Harsch, Vorsitzender der Geschäftsführung von dm. Die Wahl fand anlässlich des Bürgerfestes des Bundespräsidenten statt, bei dem die Initiative am 5. und 6. September zu Gast ist.

„‚HelferHerzen‘ würdigt das Ehrenamt in ganz besonderem Maße und steigert das Bewusstsein bei den Bürgerinnen und Bürgern für diese gesellschaftlich wertvollen Leistungen“, erläuterte Jurymitglied Dr. Eckart von Hirschhausen. Gemeinsam mit Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes e. V. (DKSB), Schauspieler Hannes Jaenicke, Ex-Fußballnationalspielerin Steffi Jones, Dr. Verena Metze-Mangold, Vizepräsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) e.V., Christian Unselt vom Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU), Ute Walker vom Paritätischen Wohlfahrtsverband e. V. und Erich Harsch wählte Dr. Eckart von Hirschhausen aus 1.141 regionalen Preisträgern je ein besonders beachtenswertes Engagement pro Bundesland.

Die Bekanntgabe der 13 besonderen ehrenamtlichen Initiativen erfolgte beim Bürgerfest des Bundespräsidenten, das Bundespräsident Joachim Gauck dem Ehrenamt in Deutschland widmet und zu dem er am 5. September mehr als 4.000 ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger eingeladen hat. „dm ist einer der Unterstützer des Bürgerfestes des Bundespräsidenten. Mit unserer Bekanntgabe der Gewinner des ‚dm-Preises für Engagement‘ wollen wir unterstreichen, wie wichtig der Tag und das Fest für das Ehrenamt in Deutschland sind. Wie der Mittelstand ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Wirtschaft ist, so ist das Ehrenamt ein Erfolgsfaktor für eine funktionierende Gesellschaft“, sagte Erich Harsch bei der Vorstellung der Preisträger.

Bundespräsident Joachim Gauck lädt am 5. und 6. September zum dritten Mal ins Schloss Bellevue ein. Am zweiten Festtag, dem 6. September, sind alle Bürgerinnen und Bürger im Schloss Bellevue willkommen. Teil des Bürgerfestes ist der „Ort der Begegnung“, den die Bundeszentrale für politische Bildung koordiniert, Eckart von Hirschhausen moderiert und den dm-drogerie markt unterstützt. Die Initiative „HelferHerzen“ der vier Partner NABU, DKSB, DUK und dm ist mit einem Pavillon beim Fest vertreten, in dem alle 1.141 regionalen Preisträger bekannt gegeben werden. Die benachbarten Pavillons sind die des Landes Baden-Württemberg, des Firmensitzes von dm, und von „Humor Hilft Heilen“, der von Eckart von Hirschhausen gegründeten Stiftung.

Über „HelferHerzen – Der dm-Preis für Engagement“

Um ein Zeichen für die Anerkennung des Ehrenamtes in Deutschland zu setzen, haben die Kooperationspartner Naturschutzbund Deutschland e. V., Deutscher Kinderschutzbund Bundesverband e. V., Deutsche UNESCO-Kommission e. V. und dm-drogerie markt die Initiative „HelferHerzen – Der dm-Preis für Engagement“ ins Leben gerufen. Dem Aufruf, ehrenamtliche Engagements vorzuschlagen, sind in diesem Jahr 9.175 Menschen und Organisationen gefolgt. Von 148 lokalen Jurys wurden 1.141 engagierte Menschen und Organisationen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen, mit einer eigens gestalteten „HelferHerzen“-Skulptur sowie jeweils 1.000 Euro gewürdigt. dm-drogerie markt stellt mit „HelferHerzen“ insgesamt rund 1,2 Millionen Euro für ehrenamtlich aktive Bürger zur Verfügung.

Über den Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU)

Der NABU setzt sich seit 114 Jahren für Mensch und Natur ein. Mehr als 520.000 Mitglieder und Förderer sind die Basis dafür, dass der NABU sich wirkungsvoll für den Natur- und Umweltschutz in Deutschland einsetzen kann. Herzstück des NABU sind seine rund 37.000 Aktiven in bundesweit rund 2.000 Gruppen. Sie sorgen unter großem persönlichen Einsatz ehrenamtlich für den Schutz von Tieren und Pflanzen und geben dem NABU vor Ort ein Gesicht.

Über den Deutschen Kinderschutzbund Bundesverband e. V. (DKSB)

Im Deutschen Kinderschutzbund Bundesverband e. V. (DKSB) sind über 50.000 Einzelmitglieder in ca. 430 Ortsverbänden aktiv. Sie machen ihn zum größten Kinderschutzverband Deutschlands. Gemeinsam mit über 10.000 Ehrenamtlichen und rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern setzen sie sich für Kinder und gegen Missstände ein, drängen Politik und Verwaltung zum Handeln und packen selber an. Der DKSB will Kinder stark machen, ihre Fähigkeiten fördern, sie ernst nehmen und ihre Stimme hören. Daher tritt der DKSB mit den Schwerpunktthemen Kinderrechte, Kinder in Armut und Gewalt gegen Kinder für die Kinder in unserem Land ein.

Über die Deutsche UNESCO-Kommission e. V. (DUK)

Die Deutsche UNESCO-Kommission ist Deutschlands Mittlerorganisation für multilaterale Politik in Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation. Als Teil der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik trägt sie zur Verständigung zwischen den Kulturen und zur vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und seinen Partnern bei. Ihre Aufgabe ist es, die Bundesregierung, den Bundestag und die übrigen zuständigen Stellen in allen Fragen zu beraten, die sich aus der Mitgliedschaft der Bundesrepublik Deutschland in der UNESCO ergeben.

Über dm-drogerie markt

Bei dm-drogerie markt arbeiten europaweit rund 50.000 Menschen in mehr als 2.970 Märkten. Im laufenden Geschäftsjahr 2013/2014 plant dm in Deutschland mehr als 170 Neueröffnungen und die Arbeitsgemeinschaft ist auf mehr als 34.300 Mitarbeiter angewachsen. Ersten Schätzungen zufolge erwartet dm einen Jahresumsatz von sechs Milliarden Euro in Deutschland, konzernweit in den zwölf europäischen Ländern acht Milliarden Euro. Für seine nachhaltigen sozialen Engagements erhielt das Unternehmen den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2011 und den Deutschen Kulturförderpreis 2012. Beim jährlichen „Kundenmonitor“, der größten repräsentativen Verbraucherbefragung, liegt dm seit Jahren an der Spitze der Handelsunternehmen. Das Ergebnis der jüngsten Studie zeigt dm-drogerie markt als klare Nummer eins. In den fünf Kategorien Wettbewerbsvorteile, Wiederwahlabsicht, Globalzufriedenheit, Preis-Leistungs-Verhältnis und Weiterempfehlung erzielt dm jeweils die beste Note und hebt sich von anderen Drogerieunternehmen deutlich ab.
 
 




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